Porridge in einer Diät oder Low-Carb-Ernährung

Mit Porridge zur Traumfigur?

Abnehmen ohne Hungern – das gibt es nicht! Viele sind der Meinung, dass eine richtige Diät mit Hungern und Verzicht einhergehen muss. Dabei ist dies genau die falsche Denkweise! Wer abnehmen möchte, der darf seinem Körper nicht mehr Energie über Lebensmittel zuführen, als dieser benötigt. Das Entscheidende ist jedoch, dass man dabei keinen Hunger aufkommen lässt. Denn dann kommt es bei einer Diät nicht selten zu den berühmt-berüchtigten Heißhungerattacken sowie dem Jo-Jo-Effekt.

Unser geliebtes Porridge eignet sich sehr gut für eine Diät, jedoch muss dabei einiges beachtet werden.

Porridge: Der Geheimtipp zum Abnehmen ohne Hungern

Dank zahlreicher Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe ist das Porridge sehr gesund und versorgt den Körper schon am Morgen mit allen wichtigen Nährstoffen, die er für einen guten Start in den Tag benötigt. Vor allem die im Porridge enthaltenen Ballaststoffe regen die Darmflora sowie die Verdauung an und sind darüber hinaus auch besonders magenschonend. Außerdem ist die Porridge-Konsistenz überaus dicht, sodass sowohl ein stärkeres als auch ein langanhaltendes Sättigungsgefühl eintritt. Dies bedeutet wiederum, dass es möglich ist, weniger zu essen als gewöhnlich, dabei aber nicht hungern zu müssen.

So klappt die Diät mit Porridge

Beim klassischen Porridge-Grundrezept werden die Haferflocken mit Wasser aufgekocht, doch für eine Diät kannst du genauso gut die Porridge-Variante mit Milch verwenden – obwohl du schon auf fettarme Milch setzen solltest. Buttermilch ist in dieser Hinsicht ebenfalls gut geeignet, denn sie enthält zum einen weniger Fett als „normale“ Milch und zum anderen viele wichtige Nährstoffe wie unter anderem Vitamin B12, Calcium, Kalium, Riboflavin sowie Lecithin. Darüber hinaus ist die Buttermilch als probiotisches Lebensmittel voll von „guten“ lebenden Bakterien, welche im Darm aktiv werden und die Darmflora sowie die Verdauung verbessern.

Bei deiner Diät solltest du hingegen möglichst darauf verzichten, dein Porridge mit Zucker oder Honig zu süßen. Für die richtige geschmackliche Abwechslung kannst du getrost auch einige ausgewählte Früchte in dein Porridge einstreuen: Äpfel, Beeren und Orangen etwa sind dabei optimal, Bananen oder Honigmelonen allerdings eignen sich aufgrund ihres hohen Zuckergehalts eher weniger.

Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O

Auch wenn Porridge gesund ist und sich für eine Diät gut eignet, solltest du dich nicht ausschließlich nur von Porridge ernähren. Denn wie bei jeder anderen Mono-Diät kann es andernfalls rasch zu körperlichen Mangelerscheinungen kommen. Daher gilt: Gestalte deine Ernährung möglichst abwechslungsreich mit viel Obst und Gemüse. Wenn du dir vornimmst, dein Porridge immer zum Frühstück zu essen, dann ist das völlig ausreichend und das Porridge wird dir nicht so schnell langweilig.

Eignet sich Porridge für eine Low-Carb-Ernährung?

Low-Carb ist in aller Munde und Millionen von Leuten rund um den Erdball schwören auf die Ernährung mit reduzierten Kohlenhydraten. Doch wie steht es dabei um unser Porridge, eignet es sich für eine Low-Carb-Ernährung?

Klassisches Porridge: Nichts mit Low-Carb

Zwar ist Porridge gesund, weil es den Körper mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt, doch für eine Low-Carb-Ernährung eignet es sich nicht – zumindest nicht die klassische Porridge-Variante. Denn die darin enthaltenen Haferflocken sind sehr kalorienreich und enthalten neben Ballaststoffen eben auch eine ganze Menge Kohlenhydrate.

Wer sich also Low-Carb ernähren möchte, der sollte entweder lieber gänzlich auf das Porridge oder aber an anderer Stelle auf die Kohlenhydrate verzichten. Eine weitere Möglichkeit wäre, die kohlenhydratreichen Haferflocken durch Low-Carb-Zutaten (teilweise) zu ersetzen – dann handelt es sich allerdings nicht mehr um ein Porridge im klassischen Sinne.

Porridge ganz ohne Haferflocken?

Auch wenn es im ersten Moment komisch klingt, aber Porridge lässt sich auch sehr gut ohne Haferflocken zubereiten. So kann stattdessen etwa kohlenhydratarmes Kokosmehl als Basis für das Low-Carb-Porridge dienen. Denn ähnlich wie Haferflocken im klassischen Porridge-Grundrezept zieht das Kokosmehl sehr viel Flüssigkeit und macht das Porridge richtig schön cremig. Wenn du anstelle der Haferflocken Kokosmehl verwenden möchtest, dann solltest du darauf achten, dass dieses entölt ist und nicht so viel Kalorien und Fett enthält.

Einen guten Haferersatz stellen darüber hinaus Chia-, Lein- sowie Hanfsamen dar. Diese bilden ebenfalls eine perfekte Grundlage für ein nahrhaftes Porridge, denn sie quellen sehr stark und lassen den Brei ordentlich dick werden.

Topping nur mit ausgewählten Zutaten

Wenn dein Porridge Low-Carb sein soll, dann musst du auch beim Topping ein wenig aufpassen – am besten nichts mit lecker Schokolade. Damit dir dein gesundes Porridge dennoch schmeckt, kannst du beispielsweise zerkleinerte Kokosnussflocken verwenden. Ebenso eignen sich sämtliche Arten von Samen wie etwa Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen sowie Chia. Auch Nüsse wie unter anderem Cashewkerne, Mandeln, Macadamia-Nüsse, Haselnüsse, Paranusskerne geben deinem Porridge einen leckeren und knusprigen Kick.

Um dein Porridge gesund und vor allem Low-Carb zu halten empfehlen sich ebenfalls bestimmte Sorten von Früchten. Diese sollten natürlich möglichst wenig Zucker enthalten, daher eignen sich am besten Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Acai- oder Goji-Beeren.

Auch das Süßen des Haferbreis ist bei einer Low-Carb-Variante alles andere als einfach. Immerhin fallen die Klassiker Honig, Ahornsirup und Co. ja weg, da sie zwar im Gegensatz zu Zucker gesünder sind, sie allerdings den Insulinspiegel dennoch aus der Bahn bringen. Ein Low-Carb-Porridge kann mit Stevia oder Xucker (Xylit) gesüßt werden.